Wie funktioniert die Triage

Anrufe werden von besonders medizinisch geschulten diplomierten Krankenpflegepersonen entgegengenommen und Mithilfe eines protokollgestützten medizinisch-wissenschaftlichen Expertensystems gezielt Krankheitsbilder identifiziert bzw. ausgeschlossen.

​​Den MitarbeiterInnen stehen hierfür mehr als 200 Fragebäume zur Verfügung – Faktoren wie Alter, Geschlecht und Vorerkrankungen werden selbstverständlich berücksichtigt. Bei Fragen kann zusätzlich eine Ärztin oder ein Arzt konsultiert werden. Nach dem Feststellen der Dringlichkeit und einer Empfehlung zur weiteren Vorgehensweise plant das speziell geschulte diplomierte Krankenpflegepersonal abhängig von Tageszeit und Aufenthaltsort der Patientin oder des Patienten die weitere Versorgung.

Empfehlungen reichen von Tipps zur Selbstbehandlung über die Konsultation des Hausarztes am nächsten Tag oder das Aufsuchen des nächstgelegenen Facharztes bis hin zur Empfehlung die Ambulanz in einem Spital aufzusuchen.

So werden AnruferInnen nicht nur kompetent beraten und über die Dringlichkeit einer Behandlung informiert, sondern sie erhalten außerdem Verhaltensempfehlungen und werden zu ihrem Best Point of Service navigiert.

Wenn jemand also verunsichert ist und nicht weiß, ob ein Besuch beim Hausarzt ausreicht oder ob die Symptome ein Fall für den Notarzt sind, dann kann sie oder er sich unter 1450 schnell und unkompliziert informieren. Im Notfall wird natürlich sofort die Rettungskette in Gang gesetzt.